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Mit Fördergeldern Pläne verwirklichen

Finanzierung und Förderung

Energiesparen durch energieeffiziente Häuser der Zukunft: Junges Paar genießt die Sonne auf einer begrünten Dachterrasse.

Gebäudesanierungen sind erheblich effektiver, wenn Sie sich von einem professionellen Energieberater helfen lassen. Eine Umfrage unter Hausbesitzern hat gezeigt, dass sich ohne einen solchen Experten die erwarteten Energieeinsparungen oft gar nicht erst einstellen; das gab ein Viertel der Befragten an. Bei weiteren 28 Prozent fallen die Einsparungen so gering aus, dass sich die Investitionen erst nach 25 Jahren rentieren.

Repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband), 2012

15.000 Euro – der Zuschuss für ein klimafreundliches Haus

Ein Mann steht auf dem Dach seines Energieeffizienzhauses.

So fördert der Staat energiesparendes Bauen mit Zuschüssen und günstigen Krediten

Drei Viertel des privaten Energieverbrauchs geht fürs Heizen drauf - ein riesiges Einsparpotenzial. Deshalb kann nirgendwo so viel CO2 eingespart werden wie in diesem Bereich. Die staatliche Förderung klimafreundlicher Häuser ist dementsprechend großzügig, denn die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Wenn Sie Ihr Zuhause energetisch sanieren wollen, erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro und können zinsgünstige Kredite bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit in Anspruch nehmen.

Warum? Gebäude, die weniger Treibhausgase ausstoßen und besser gedämmt sind, tragen zum Gelingen der Energiewende in Deutschland bei.

Je energieeffizienter das Haus ist, desto höher die Förderung durch die bundeseigene KfW-Bankengruppe. Das gilt genauso für die Sanierung: Je nachhaltiger Sie beispielsweise dämmen, desto üppiger fällt die staatliche Unterstützung aus. Haus- oder Wohnungseigentümer können dabei verschiedene Förderungsmöglichkeiten kombinieren. Oft gibt es sogar noch zusätzliche Förderung auf Landes- und Kommunalebene.

Je effizienter das Gebäude, desto höher die staatliche Förderung

Für die Förderung werden Häuser in Kategorien eingeteilt. „KfW-Effizienzhaus 40“ bedeutet beispielsweise, dass es höchstens 40 Prozent eines regulären Neubaus für Wärmeenergie verbraucht – Ersparnis: 60 Prozent. Das trifft in der Regel nur auf Neubauten zu. Das „KfW-Effizienzhaus 70“ verwendet 70 Prozent der Energie eines regulären Neubaus und kann auch ein sanierter Altbau sein.

Kaufen, bauen oder sanieren? Für die Förderung ist das nicht von Bedeutung. Die KfW unterstützt sowohl den Hauskauf als auch ein Bauvorhaben. Sie können eine Förderung beantragen, wenn Sie Ihr gesamtes Heim dämmen wollen, aber auch wenn es nur um dreifach verglaste Fenster geht. Für die Bewilligung ist in vielen Fällen ein professioneller und unabhängiger Baubegleiter nötig – und auch der wird mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst.

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