Was ist radioaktiver Abfall?
Radioaktiver Abfall entsteht bei der Stromerzeugung aus Kernenergie: Durch die Kernspaltung des Urans entstehen radioaktive Spaltprodukte und Transuranelemente. Als Bewertungsmaßstab für die radioaktiven Abfälle werden die abgebrannten, entladenen Brennelemente in der Berichtsperiode herangezogen. Zwar haben die Kernkraftwerke eine unterschiedliche Brennstoffausnutzung („Abbrand“); diese liegt jedoch in einer nicht allzu großen Bandbreite. In Deutschland haben sich die Kernenergiebetreiber auf einen höchstmöglichen Wert von 0,0027 g/kWh geeinigt. Für den bundesdeutschen Strommix 2004 gilt ein spezifischer Wert von 0,0008 g/kWh.
Radioaktive Betriebsabfälle (schwachaktiv/ mittelaktiv) wie z.B. Kleidung, Filter, etc. bleiben außer Betracht.

