OIE macht’s möglich!
Fast jeder dritte Deutsche, der älter als 14 Jahre ist, engagiert sich ehrenamtlich. Um einen solchen Einsatz zu fördern, hat die OIE das Programm „OIE macht’s möglich!“ ins Leben gerufen. Mitarbeiter können so Projekte vorschlagen, die sie ehrenamtlich realisieren wollen – und die die OIE mit bis zu 2000 Euro fördert. Insgesamt sind auf diesem Weg mehr als eine halbe Million Euro in gemeinnützige Aktionen geflossen. Das OIE Magazin online stellt vier von ihnen vor.
Regulshausen: Eine ruhige Kugel schieben
Schon Hippokrates hat das Spiel mit Steinkugeln empfohlen, „da es sich um eine Übung handelt, die Arm- und Beinmuskulatur entwickelt, Wirbelsäule und Gelenke geschmeidig hält, aber vor allem das Augenmaß, das Urteilsvermögen und die Entscheidungsfreudigkeit fördert“. Kein Wunder, dass sich das Boule-Spiel auch heute großer Beliebtheit erfreut. Und das nicht nur in Frankreich. Im Idar-Obersteiner Stadtteil Regulshausen hat OIE-Mitarbeiter Peter Freymeier mit zahlreichen Helfern des örtlichen Verschönerungs- und Naturschutzvereins ein neues Boule-Feld gebaut. Es ist vor allem für Menschen gedacht, die sich nur noch leicht sportlich betätigen können. Die OIE hat das Projekt mit 1400 Euro gefördert, die Helfer haben ehrenamtlich 400 Arbeitsstunden investiert. Eine runde Sache!
Rohrbach: Frischer Anstrich
Wenn ein Bürgermeister den Pinsel schwingt, muss es um ein Herzensanliegen gehen: In der Ortsgemeinde Rohrbach haben freiwillige Helfer die Friedhofshalle gestrichen. Von der OIE bekamen sie die Materialkosten in Höhe von 1600 Euro erstattet. „Da die Finanzlage der Ortsgemeinde solch eine Investition nicht ermöglicht, freuen wir uns, dass die OIE uns bei diesem Vorhaben unterstützt“, so Bürgermeister Bernhard Sauer. OIE-Mitarbeiter Jörg Hofrath hatte das Projekt beim Programm „OIE macht’s möglich eingereicht“ und prompt die finanzielle Hilfe seines Arbeitgebers zugesagt bekommen.
Oberreidenbach: Schöne Plätzchen
Zahlreiche Wege laden in Oberreidenbach zum Wandern ein. Doch zu jeder gelungenen Tour gehört auch ein Platz auf einer Bank, sodass man sich ausruhen und die Landschaft genießen kann. Die ehrenamtlichen Helfer des örtlichen Verschönerungsvereins und OIE-Mitarbeiter Otto Wannemacher haben daher acht Bänke erneuert. Die alten Holzplanken mussten aufwendig gepflegt werden, nun wurden sie durch praktische, witterungsbeständige Kunststoffstreben ersetzt. „Für uns als kleiner Ortsverein ist es schwer, genügend ehrenamtliche Arbeiter zu finden, die sich um die Wartung der Bänke kümmern. Die neuen Bänke und die Hilfe der OIE haben uns ein großes Stück vorangebracht“, so Udo Quint, Vorsitzender des Verschönerungsvereins.
Dickesbach: Elektrische Flitzer
Seine Garage war schon seit einiger Zeit eine Anlaufstelle für reparaturbedürftige ferngesteuerte Autos. Kinder und Jugendliche nutzten die Erfahrung des Hobbytüftlers und OIE-Mitarbeiters Jakob Urich und setzten mit ihm ihre Buggys wieder instand. „Irgendwann kamen wir dann auf die Idee, eine Buggy-Bahn zu bauen“, erzählt Urich. „Auch unser Bürgermeister war vom Vorschlag angetan.“ Unklar war einzig die Finanzierung. Daher schlug Urich das Vorhaben beim Mitarbeiterprogramm „OIE macht’s möglich!“ vor. Und die OIE sagte zu: Von den Gesamtkosten in Höhe von 2800 Euro übernahm der Energieversorger 2000 Euro. Gemeinsam mit Bürgermeister Knut Wichter bauten Eltern und Kinder dann eine tolle Rennbahn. Von einem Hochsitz aus können die Elektroflitzer über eine Buckelpiste mit Hindernissen gesteuert werden. An jedem zweiten Sonntag öffnet die Buggy-Bahn von 13 bis 16 Uhr auch für Besucher ihre Pforten.
Bildnachweis: Titelgrafik - RWE AG; übrige Fotos - OIE AG

